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Craniomandibuläre Dysfunktion "CMD" und Funktionsstörungen

Craniomandibuläre Dysfunktion (von lat: Cranium = Schädel, Mandibula = Unterkiefer, Dysfunktion = Fehlfunktion = CMD), bezeichnet eine systemische Erkrankung der Funktionszusammenhänge der Kopf- und Schulterorgane und ist ein Oberbegriff für funktionelle, psychische, strukturelle und biochemische Fehlfunktionen im Zusammenspiel von Zähnen, Knochen, Muskeln, Kiefergelenken und sonstigen Weichteilen.

Das Tückische an der CMD ist die breite Streuung der Symptome und Beschwerden, die zum großen Teil abseits des Kausystems auftreten. Eine CMD kann auf zwei Arten entstehen:

a) absteigend: Die Probleme gehen von der Zahnstellung aus und übertragen sich dann auf die Kiefergelenke und den gesamten Körper (Schulter, Rücken, Halswirbelsäule, etc.)

b) aufsteigend: Die Probleme gehen vom Becken oder Rücken aus und übertragen sich wiederum auf die Halswirbelsäule, die Kiefergelenke und letztendlich auf das Kauorgan.

Sollten sich bei der Untersuchung Anhaltspunkte für zusätzliche Faktoren aus anderen medizinischen Bereichen z.B. Neurologie, Orthopädie, Augenheilkunde, Hals-Nasen-Ohrenheilkunde, ergeben, werden wir sie entsprechend aufmerksam machen und interdisziplinäre Behandlungstermine einleiten.
Anschließend werden geeignete Schienen zur Wiederherstellung der Balance der Kiefergelenke und Linderung der Beschwerden angefertigt. Wichtig für den Behandlungserfolg sind neben der Schienentherapie begleitende pysiotherapeutische Maßnahmen.

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